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Baby Bingo 2014

Baby Bingo 2014

Fohleneintragung

Alle Hengste, die zur Zucht eingesetzt und für deren Nachkommen Papiere ausgestellt werden, müssen bei einem der deutschen Landeszuchtverbände gekört und leistungsgeprüft sein bzw. werden. Ist der Hengst nicht gekört und leistungsgeprüft, erhalten die Fohlen lediglich eine Geburtsbescheinigung, aber keinen Abstammungsnachweis. Jeder zukünftig in der Zucht eingesetzte Hengst wird also einer staatlichen Kommission vorgestellt und von ihr auf seine Tauglichkeit als Vererber für die Rasse bewertet (Bewertung des Exterieurs und der Gangveranlagung – Vorstellung an der Hand). Zusätzlich muss innerhalb eines festgelegten Zeitraumes nach erfolgter Körung die Leistungsprüfung abgelegt werden (entweder nach dem 40-Minuten-Modell oder über die Turnierleistung, hier als Kombination aus rassetypischer Gangprüfung, Dressurprüfung, Trail ODER Streckenritt über 25 km ohne Zeitlimit).

Die FN sieht ab 2014 vor, den einzelnen Kör- und Beurteilungskommissionen (zumindest auf regionaler Basis) sog. Rassevertreter zur Seite zu stellen, die dann ein Beratungsrecht haben sollen. Wir werden bei der FN einen entsprechenden Antrag stellen, dass diese Rassevertreter aus unseren Reihen stammen. Die FN begrüßt dies ausdrücklich, da wir auch der größte Paso Fino Verein sind. Das bedeutet, dass wir auf der nächsten Mitgliederversammlung im November entsprechende Mitglieder als Rassevertreter wählen und schulen müssen. Mehr Informationen dazu wird es auf der Mitgliederversammlung im November geben.

Stuten müssen spätestens bei der Eintragung des Fohlens ebenfalls durch die Kommission des entsprechenden Landeszuchtverbandes beurteilt und eingetragen werden.

Alle Fohlen ab dem Jahrgang 2013 müssen bei einem der Landeszuchtverbände eingetragen werden.

Es steht jedem Züchter frei, bei welchem Landesverband er Mitglied wird und seine Pferde eintragen lässt. Die Papiere werden von den Landeszuchtverbänden gegenseitig anerkannt.

Da die Fohlen zur Eintragung zusammen mit der Stute bei Fuß vorgestellt werden müssen, gibt es die Möglichkeit die Fohlen und Stuten zu einem der von Landesverband ausgeschriebenen Eintragungstermine zu bringen oder aber einen Hoftermin zu vereinbaren (gegen Aufpreis).  Die Kosten sind hierfür unterschiedlich und richten sich nach der jeweilig aktuellen Gebührenverordnung des Landeszuchtverbandes. Der bisherige DNA-Nachweis entfällt somit zukünftig.

Zusätzlich zu den einzelnen Landeszuchtverbänden besteht die Möglichkeit Paso Finos aus allen Bundesländern über den bayerischen Verband der Züchter der Spezialpferderassen eintragen zu lassen. Die „Bayern“ agieren hier bundesweit und bieten sogar an, Pferde in der Schweiz, Österreich und anderen EU-Ländern einzutragen. Die bayerische Kommission bereist dazu das gesamte Bundesgebiet sowie die jeweiligen  EU-Länder.

Was muss ich nun als Züchter/Stutenbesitzer genau tun?

Vor der Bedeckung der Stute sollte man sich zunächst beim Hengstbesitzer erkundigen, ob der Hengst bereits gekört und leistungsgeprüft wurde bzw. wann dies beabsichtigt wird. Nachkommen von Hengsten, die nicht gekört wurden bzw. nach erfolgreicher Körung keine Leistungsprüfung abgelegt haben oder diese nicht bestanden haben, erhalten lediglich eine Geburtsbescheinigung und keinen vollen Abstammungsnachweis!

Ist dieser Sachverhalt geklärt, kann die Stute gedeckt werden. Der Stutenbesitzer erhält dann über den Hengstbesitzer einen Deckschein von einem der Landeszuchtverbände, der alle Daten der Bedeckung beinhaltet. Spätestens im Jahr der Fohlengeburt muss der Stutenbesitzer dann Mitglied in einem der Landeszuchtverbände werden, um das Fohlen und ggf. auch die Stute eintragen zu lassen. Der Züchter beantragt dazu die Mitgliedschaft bei dem Landeszuchtverband, der im eigenen Bundesland für Spezialrassen zuständig ist ODER bei einem der anderen Landeszuchtverbände (z.B. Bayern). Die Gebühren der einzelnen Länder sind nicht identisch. Ein Vergleich könnte sich evtl. lohnen. Bitte aber auch in Erwägung ziehen, dass man wenn man z.B. in Hessen Mitglied wird, aber in Niedersachsen wohnt, ggf. einen weiten Weg hat, um die Fohlen eintragen zu lassen. Nicht jeder der Landeszuchtverbände fährt quer durch Deutschland. Bislang bietet lediglich der bayerische Spezialrassenverband an, Pferde auch außerhalb Bayerns einzutragen. Die einzelnen Zuchtverbände geben hier aber umfassend Auskunft.

Die Geburt des Fohlens muss dem Zuchtverband unmittelbar nach der Geburt gemeldet werden. Anhand der Fohlengeburten werden dann die Eintragungstermine der jeweiligen Landeszuchtverbände sowie die Hoftermine zusammengestellt und veröffentlicht. Man muss dann sein Fohlen zu einem dieser Termine anmelden und zusammen mit der Stute bei Fuß vorstellen. Hoftermine sind ebenfalls möglich, kosten aber entsprechend mehr. Das Fohlen wird dann eingetragen und gechipt und der Equidenpass wird ausgestellt. Ist die Stute noch nicht eingetragen, so kann dies zum gleichen Termin stattfinden.

Weitere Informationen finden Sie auf der Homepage der jeweiligen Landeszuchtverbände bzw. beim bayerischen Spezialrassenverband.

Was muss ich nun als Hengstbesitzer genau tun?

Sollte der Hengst nicht bereits bei einem der Landeszuchtverbände gekört und leistungsgeprüft sein, aber zur Zucht eingesetzt werden, sollte er so schnell wie möglich zur Körung vorgestellt werden und seine Leistungsprüfung ablegen. Der Hengstbesitzer muss dazu ebenfalls Mitglied im Landeszuchtverband werden. Weitere Informationen finden Sie auf der Homepage der jeweiligen Landeszuchtverbände bzw. beim bayerischen Spezialrassenverband.

Mehr Information bei Fragen/Unklarheiten:
Christine Farkas, Telefon +49 (0)172 954 6314, e-Mail Diese E-Mail-Adresse ist gegen Spambots geschützt! JavaScript muss aktiviert werden, damit sie angezeigt werden kann.